Samstag, 31. mai 2008
Hallu alle miteinander,

Was sind Freunde? - Ich möchte diese Frage einfach mal in den Raum werfen. Vielleicht kommt jemand vorbei und bemerkt sie, wie sie da so auf dem Boden liegt, gut getarnt, da sie als 'selbstverständlich schon längst beantwortet' gilt. Ich bin neulich über diesen chamäleonhaften Stolperstein gestürzt und habe mir die Würbelsäulä geprellt und das Spahcrzneturm angeschlagen.

Ich gebe dem geneigten Leser noch etwas Zeit sich mit der Frage ernsthaft, leibhaftig und wahrhaftig auseinanderzusetzen, sollte er es wünschen und gebe soviel Freiraum wie individuell gewünscht: [__________________________________________________________________________________________]
Je nach Lesegeschwindigkeit war dieser Freiraum nun zwischen 0,1s und 20min lang - ich mein es ist ganz schön kniffelig herauszufinden, wieviele Unterstriche das nun wirklich sind. Als kleiner Tipp: eine Zahl mit der Quersumme 9 und mehr als 3 Stellen hoch Einhalb.

Wie wäre es, wenn wir vor dieser kleiner Erörterung, diesem kleinen Essay oder einfach dem 'Mist' der jetzt kommt Wiki fragen, was ein Freund nun wirklich ist?

Ein Freund bzw. eine Freundin bezeichnet einen Partner in einer Freundschaft oder Liebesbeziehung.

Wie tragisch... über das eine Verfüge ich nicht und ob ich das andere besitze, da bin ich mir nicht so sicher. Was jetzt was ist, das überlass ich euren Vermutungen.

Was gerade aus mir raus muss ist ein bisschen unnützes Wissen:
In der Medizin wird ein gewöhnlicher Furz äh Verzeihung Meteorismus oder Flatulenz auch 'guter Freund' genannt. Ich veranstalte einen Rätselwettbewerb! Wer von euch kann mir sagen, was dann ein 'falscher/schlechter Freund' ist? Zu gewinnen gibts einen warmen Batsch!

Im Grund hat also jeder von uns bis zu 10 Freunde am Tag. Freunde sind warm und manchmal schämt man sich für sie; öfters sind sie aber auch ein Grund zum lachen und man kann sich auf sie verlassen, denn sie kommen immer wieder.

Eine Eigenschaft, die ich meiner Meinung nach zu oft erfahren hab, die Freunde auszeichnen, ist ihre vorgetäuschte Beständigkeit. Im Grunde sind sie allerdings auch nur flüchtig und vermischen sich schon bald homogen mit ihrer Umgebung. Windhauch, Windhauch, alles Windhauch.
Umso schmerzlicher ist es, wenn man dann 'Freunde' unterwegs sieht, die noch im Stadium des Frohlockens sind. Freundschaft... es ist so schlimm, wenn man hört, dass es jemandem passiert den man kennt. Lebendig befreundet sozusagen - Ich bestehe auf Feuerbestattung, da erzeugen die 'guten Freunde' wenigstens hübsche Stichflammen.

Ich glaube man erkennt einen wahren Freund daran, dass er keiner ist. Ich werde ihn fragen: "Teilst du mit mir eine von den Jungstoiletten?" und er wird sagen: "Ja!" und wir werden für ca. 15min befreundet sein.

Ganz schön bitter diese drei Gramm Eiweiß.
Hunger Vize
von Hunger Vize - veröffentlicht in: Essays
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