Mittwoch, 4. juni 2008
Hallu meine Freunde [moment? deckt sich diese Begrüßung mit meinem ersten Artikel? das wird die Ethikkomission prüfen müssen]

Sich ins denken zu versenken macht depressiv; man kommt viel weiter mit Ignoranz!
Dennoch dachte ich nach und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren: Druckfehler in meinem Blog! Furchtbar, eklig, abstoßend, schrecklich, widerlich! Nacktes abgrundtiefes Grauen durchzuckt mich! Schon allein die Überschriften war infiziert. Nun bin allerdings schon mit meinem Scheuerbesen aktiv geworden und hab die Dreckfuhler im Buch des Lebens bzw. in meinem Blog entfernt.

Eine neue Frisur ziert mein klobiges cranium. Heuzutage geht man ja nicht mehr zum Friseur oder zur F riseuse oder zum Frisör oder zur Frisörin, damit auch jeder zufrieden ist, sondern man geht zum Hairstylisten, die nicht nur frisieren, nein auch modellieren können. Das bedeutet im Klartext, dass sie einfach nicht schneiden! Sie bewegen die Schere auf und ab an den Haarspitzen und fuchteln mit irgendwelchen besorgniserregenden Instrumenten durch die Luft, während sie gekonnt ein Gespräch über House und irgendwelche Styling-Wettbewerbe führen. Am Ende ist man überzeugt davon, dass die Haarpracht nicht ein einziges mal berührt wurde, jedoch liegt der ganze Boden voll mit Haaren. Ich kann mir das nicht erklären. Sollte jemand eine einleuchtende Erklärung haben, so schreibe er oder sie oder es oder wir oder sie oder dein oder ihrer oder nun oder huhn einen Kommentar.

Nun eine Reprise auf meinen letzten Blogeintrag:
Kein Blümchen pflückte ich
Kein Lächeln auf seinen Lippen
Kein gar nix!

Stattdessen... hab ich Saftbären von Haribo mitgenommen und diese wurden mit Begeisterung von ihm verschlungen! Liebevolle Geschehnisse gehen eben doch durch den Magen. Dumm nur, dass eine verbale Versicherung, dass er etwas wichtiges und besonderes sei mit einem nüchteren " O_o " abgeschmettert wurde.

 Ach du meine Güte ist das langweilig... im Moment befinde ich mich in Gedanken; und nicht nur dort, sondern auch im Haus der Abgeordneten in Stuttgart. Der Grünenfraktionsvorsitzende meines Bundeslandes hatte 60. Geburtstag. Nun fand man entgegen allen Erwartungen hochrangige Europapolitiker wie Reinhardt Bütikofer als Schweinchen das Buffet leerräumen. Nein, nein, nein... das war kein Salatbuffet oder ein solches voller alternativer Angebote. Ca. 70% der angebotenen Speisen waren von fleischiger Natur und Vegetarier wären trostlos in der Ecke verhungert. Weiterhin sah man unseren allseits beliebten Cem Özdemir lüstern seine Frau anstarren und hörte ihn dreckig lachen über die dümmlichsten Witze. Mir wurde ganz anders, als ein Redner nach dem anderen das Podium betrat und einen Politiker lobten, von dem ich vor drei Tagen noch nicht mal wusste, dass er existierte. Noch erstaunender erwies sich die Verteilung der Rednerkunst, welche zur allgemeinen Verwunderung diesmal gänzlich denen vorbehalten gewesen sein muss, die nicht das Wort ergriffen haben.
Gibt es also gute, fähige Politiker? Nein, nein und nochmals ja! Ich war beinahe zu Tränen gerührt, als ich Dr. Uschi Eid verabschieden musste. In unserem vorhergehenden Gespräch erwies sie sich als beste Politikerin, die ich je gesehen habe und die mich je gesehen hat. Meine Stimme hat sie schon! Ihr freundlicher Blick und ihre mütterlichen Gesten verzauberten mich sofort. Trotz ihrer vielseitigen Aufgaben und Aufenthaltspflichten in etlichen Ausschüssen, ließ sie es sich nicht nehmen einen Termin mit unserer Grünen Jugend auszumachen, da sie sich verstärkt mit den Bedürfnissen, Sichtweisen und Wünschen von Jugendlichen auseinandersetzen möchte. WÄHLT SIE VERDAMMT!!

Das Ende ist nah!
Hunger Vize
von Hunger Vize veröffentlicht in: Laune
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Dienstag, 3. juni 2008
Hallu liebe Leser,

Heute geht es mir mal gar nicht gut. Nicht nur, dass ich schon nach zwei Tagen mein vorgenommenes Ziel aus den Augen verloren habe - hier jeden Tag etwas reinzuschreiben - Nein es kommt noch viel schlimmer und damit mein ich nicht, dass ich gerade den Sportunterricht schwänze. 

Aber um noch ein bisschen um den heißen Brei rumzuwandern, wie eine schwarzweiße Katze, komm ich noch nicht zum Punkt. Zum Punkt kommen ist ohnehin eine völlig überbewertete Redensart, da sie für mich als Inkarnation gesellschaftlicher Zwänge gilt. Das Wort, die Sprache, das was uns zum Menschen macht wird kaltblütig durchschnitten und zum Ende gezwungen nur damit unfähige Leute ihre Ungeduld befriedigen können.
Jedoch um zu der wandernden Katze zurückzukehren:
Sie ist schon über 17 Jahre alt und dicke, tote Hautfetzen ragen aus ihrem verfilzten Fell. Silvester oder Silvi wird er genannt und ist Vollzeitstreuner im Amselweg - berühmt für seine Vogelvielfalt. Tragisch ist nur, dass der katzenhafte Methusalem nicht mehr in der Lage ist auch nur ein unerfahrenes Amselvögelchen zu erwischen. Zu viel Krach macht er, wenn er auf seinen ungelenken Pfoten anschleichen möchte oder er muss aufgrund seiner inneren Beschwerden fürchterlich anfangen zu husten. Ab und zu findet er die Kraft sich bis zu unserer Haustür zu schleppen und um Essen zu betteln. Dazu bleibt er mehrere Stunden vor verschlossener Türe liegen wie eine Sphinx - bis sich endlich das Sesam öffnet und ein geruchsintensiver Batzen Gammelfleisch über die Schwelle getragen wird. Diese Momente sind für 'mon cher Silvi' [das war Französisch und nicht Dialekt ( mon cher = mancher??!! nein niemals!)] wie Katzenweihnachten und Katzenostern zusammen. Ist nicht ein Stück Katze - ein Stück SIlvester in allen von uns? Wenn du denkst: "Ja vielleicht schon, hey doch das könnte echt sein!" , dann widerst du mich ganz offen und ehrlich an. Ja pfui!

Ach ja es sollte mir ja nicht gut gehen... hatte ich ja beinahe vergessen - so ein Malheur aber auch.
Ich werde mich heute schick anziehen.
Ich werde mich auf mein Fahrrad schwingen.
Ich werde zu einer Wiese fahren.
Ich werde ein Blümlein pflücken.
Ich werde zum Bahnhof fahren.
Ich werde ihn dort stehen sehen.
Ich werde ihm das Blümlein schenken.
Ich werde lächeln.

Tja und dann? Nix...

Mais je veux chanter pour toi en tout les langues,
Jouer pour toi en tout les instruments,
En disant mon amour je t'aime!
Moi j'essaye depuis longtemps
De commencer une relation avec toi.
Mais toi, tu ne me vois pas.
Tu es toujour indifférent.

Wie tragisch... mein zweiter Blogeintrag und schon red ich daher wie ein Emo... naja es gibt ja noch den Mittelteil.

Schönen Tag noch
Hunger Vize
von Hunger Vize veröffentlicht in: Laune
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Samstag, 31. mai 2008
Hallu alle miteinander,

Was sind Freunde? - Ich möchte diese Frage einfach mal in den Raum werfen. Vielleicht kommt jemand vorbei und bemerkt sie, wie sie da so auf dem Boden liegt, gut getarnt, da sie als 'selbstverständlich schon längst beantwortet' gilt. Ich bin neulich über diesen chamäleonhaften Stolperstein gestürzt und habe mir die Würbelsäulä geprellt und das Spahcrzneturm angeschlagen.

Ich gebe dem geneigten Leser noch etwas Zeit sich mit der Frage ernsthaft, leibhaftig und wahrhaftig auseinanderzusetzen, sollte er es wünschen und gebe soviel Freiraum wie individuell gewünscht: [__________________________________________________________________________________________]
Je nach Lesegeschwindigkeit war dieser Freiraum nun zwischen 0,1s und 20min lang - ich mein es ist ganz schön kniffelig herauszufinden, wieviele Unterstriche das nun wirklich sind. Als kleiner Tipp: eine Zahl mit der Quersumme 9 und mehr als 3 Stellen hoch Einhalb.

Wie wäre es, wenn wir vor dieser kleiner Erörterung, diesem kleinen Essay oder einfach dem 'Mist' der jetzt kommt Wiki fragen, was ein Freund nun wirklich ist?

Ein Freund bzw. eine Freundin bezeichnet einen Partner in einer Freundschaft oder Liebesbeziehung.

Wie tragisch... über das eine Verfüge ich nicht und ob ich das andere besitze, da bin ich mir nicht so sicher. Was jetzt was ist, das überlass ich euren Vermutungen.

Was gerade aus mir raus muss ist ein bisschen unnützes Wissen:
In der Medizin wird ein gewöhnlicher Furz äh Verzeihung Meteorismus oder Flatulenz auch 'guter Freund' genannt. Ich veranstalte einen Rätselwettbewerb! Wer von euch kann mir sagen, was dann ein 'falscher/schlechter Freund' ist? Zu gewinnen gibts einen warmen Batsch!

Im Grund hat also jeder von uns bis zu 10 Freunde am Tag. Freunde sind warm und manchmal schämt man sich für sie; öfters sind sie aber auch ein Grund zum lachen und man kann sich auf sie verlassen, denn sie kommen immer wieder.

Eine Eigenschaft, die ich meiner Meinung nach zu oft erfahren hab, die Freunde auszeichnen, ist ihre vorgetäuschte Beständigkeit. Im Grunde sind sie allerdings auch nur flüchtig und vermischen sich schon bald homogen mit ihrer Umgebung. Windhauch, Windhauch, alles Windhauch.
Umso schmerzlicher ist es, wenn man dann 'Freunde' unterwegs sieht, die noch im Stadium des Frohlockens sind. Freundschaft... es ist so schlimm, wenn man hört, dass es jemandem passiert den man kennt. Lebendig befreundet sozusagen - Ich bestehe auf Feuerbestattung, da erzeugen die 'guten Freunde' wenigstens hübsche Stichflammen.

Ich glaube man erkennt einen wahren Freund daran, dass er keiner ist. Ich werde ihn fragen: "Teilst du mit mir eine von den Jungstoiletten?" und er wird sagen: "Ja!" und wir werden für ca. 15min befreundet sein.

Ganz schön bitter diese drei Gramm Eiweiß.
Hunger Vize
von Hunger Vize veröffentlicht in: Essays
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